Blick in den Abgrund der menschlichen Seele.
Er, der sich wie kaum ein anderer zeitgenössischer Filmregisseur seinen Projekten mit Haut und Haaren ausgesetzt hat, hielt es nur allerhöchstens fünf Stunden am Tag im Schnitt aus. Und: Er fing wieder mit dem Rauchen an. Diese Produktion verlangte ihm alles ab, ja, sie zählt zu den intensivsten Erlebnissen seiner Karriere, so Werner Herzog. Die Rede ist von “Tod in Texas”. Eine Dokumentation über das Leben, aber viel mehr noch über den Tod. Einen Tod, der staatlich verordnet wird, eine Hinrichtung in Texas nämlich, dazu drei Morde und viele andere Todesfälle.

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